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Datum 11.06.2018 - 15.06.2018
Seminarnummer 18609

Gegen das Vergessen: Zwangsarbeit im Deutschen Reich

Von 1939 bis 1945 wurden in Deutschland über 12 Millionen Menschen als Zwangsarbeiter_innen eingesetzt - unter welchen Bedingungen lebten und arbeiteten sie?

Am Beispiel Lübeck gehen wir auf Spurensuche. Wir besuchen ein Industriegelände aus dieser Zeit, diskutieren mit Historiker_innen und fragen konkret nach: Wie und in welchen Betrieben wurden die Zwangsarbeiter_innen eingesetzt? Wer waren sie und wie lebten sie? War es wirklich so, dass die Bevölkerung nichts mitbekam?

Wir beschäftigen uns exemplarisch mit Einzelschicksalen und Lebensgeschichten Überlebender und setzen uns auch mit den Auswirkungen der damals geplanten Ansiedlungen großer Rüstungsunternehmen in Lübeck auseinander.

Themen des Seminars

  •  Lebens- und Arbeitsbedingungen der Zwangsarbeiter_innen

  • Politische Hintergründe

  • Besichtigung historischer Orte

  • Besuch des Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk

  • Lebensgeschichten überlebender Zwangsarbeiter_innen

  • Auswirkungen bis in die Gegenwart?

Hinweis:

Die Kosten für die täglichen Bus- und S-Bahnfahrten müssen selbst getragen werden.


Kosten: für IG Metall Mitglieder keine Kosten, alle anderen auf Anfrage

Nutzen für die Praxis
Referent
Nike Benten, Udo Ehmke, Michael Woitke, Fachreferent_innen

Ort
Lübeck
Seminarhaus bitte beim Veranstalter erfragen

Veranstalter
AuL HH

Anmeldung

Anmeldung wahlweise postalisch/per Fax oder online:

Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN Nds. Nord gGmbH | Klävemannstraße 1 | D-26122 Oldenburg | Telefon: (0441)92 49 0-0 | Fax: (0441)92 49 0-18 | oldenburg@arbeitundleben-nds.de